TCM

TCM Annika Mende

TCM

In meiner Praxis steht die TCM – die Traditionelle Chinesische Medizin – im Zentrum meiner Arbeit. Schon in meinem allerersten Unterricht vor vielen Jahren hat mich die Sichtweise der TCM auf den Menschen sofort gepackt. Diese Begeisterung ließ mich seither nicht mehr los und prägt meine Arbeit bis heute.

Der Begriff „Traditionelle Chinesische Medizin“ wurde übrigens erst im 20. Jahrhundert eingeführt, während die zugrunde liegende Medizin selbst viele Jahrhunderte älter ist. Auf meinen anderen Seiten spreche ich deshalb meist von „Chinesischer Medizin“ – hier verwende ich bewusst „TCM“, da dieser Begriff im deutschsprachigen Raum am bekanntesten ist.

Was ist TCM?

Die Traditionelle Chinesische Medizin hat ihren Ursprung vor über 3000 Jahren in China. Was mich an ihr besonders fasziniert, ist ihr Blick auf den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Während der Mensch in unserem modernen Verständnis oft über die Natur gestellt wird, sieht die TCM ihn als eingebunden in die Natur – den Umwelteinflüssen und dem Wetter ausgesetzt und in ständiger Wechselwirkung mit seiner Umgebung. Diese Sichtweise gerät in unserem Alltag häufig in Vergessenheit, und genau darin sehe ich einen großen Wert der Chinesischen Medizin.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die TCM unterscheidet nicht zwischen Körper und Psyche. Emotionen gelten als fester Bestandteil des Menschen, und ihnen wird entsprechend viel Bedeutung beigemessen, denn auch sie können den Fluss des Qi beeinflussen und so zu körperlichen Beschwerden beitragen.

Zentral ist die Vorstellung von Qi, häufig als Lebensenergie übersetzt, das durch den Körper fließt. Wird dieser Qi-Fluss gestört, können sich Beschwerden entwickeln. Ziel der Therapie ist es, den Fluss des Qi zu harmonisieren und das Gleichgewicht zwischen den Gegensätzen von Yin und Yang wiederherzustellen.

Die TCM gliedert sich in fünf Säulen: Akupunktur, die Arzneimitteltherapie mit chinesischen Arzneimittelkräutern, die Ernährungslehre (Diätetik), Bewegungsübungen wie Qigong sowie die Tuina-Massage. Ergänzend zählen auch Moxibustion, Gua Sha und Schröpfen zu den gängigen Verfahren.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Am Anfang jeder Behandlung steht eine ausführliche Anamnese, in der wir gemeinsam Ihre gesundheitliche Situation besprechen. Dabei fließen auch Puls- und Zungendiagnose ein: zwei traditionelle Methoden, die mir wertvolle Hinweise liefern und mir helfen, die passende chinesische Diagnose zu stellen.

Auf dieser Grundlage wähle ich die für Sie passende Behandlungsstrategie aus den fünf Säulen der TCM aus. Meist kommen Akupunktur und chinesische Arzneimittelkräuter zum Einsatz, die individuell auf Ihre Situation abgestimmt werden. Je nach Beschwerdebild ergänze ich die Behandlung um weitere Verfahren wie Moxibustion, Gua Sha oder Schröpfen. Mehr zum Thema Akupunktur oder chinesische Arzneimittelkräuter finden Sie auf den entsprechenden Seiten.

Diese fundierte Diagnostik und Behandlung setzt eine entsprechend qualifizierte Ausbildung voraus.

Meine Ausbildung und die AGTCM

Ich bin zertifiziertes Mitglied der AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin), dem größten und ältesten Fachverband für Chinesische Medizin in Deutschland. Meine Grundausbildung habe ich am EIOM absolviert, dem Vorgänger des heutigen ABZ München und einer Kooperationsschule der AGTCM, die sich an deren einheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsstandards orientiert. Auch nach abgeschlossener Ausbildung bleibt die Mitgliedschaft an regelmäßige Fortbildung gebunden, die im sogenannten Creditsystem der AGTCM dokumentiert wird. Für mich ist das eine wichtige Grundlage, um mein Wissen kontinuierlich auf einem aktuellen und fundierten Stand zu halten.

Falls Sie einmal unabhängig von meiner Praxis nach einer qualifizierten TCM-Therapeutin oder einem -Therapeuten suchen möchten – etwa in einer anderen Region –, kann Ihnen die Therapeut:innen-Suche der AGTCM eine gute Orientierung bieten. Dort sind ausschließlich Fachleute gelistet, die eine geprüfte Ausbildung abgeschlossen haben und sich regelmäßig weiterbilden – eine sinnvolle Anlaufstelle, da die Qualifikationen von TCM-Anbietern in Deutschland sonst sehr unterschiedlich ausfallen können.

Craniosacraltherapie und Gesprächstherapie als Ergänzung

Neben der TCM biete ich in meiner Praxis auch Craniosacraltherapie und Gesprächstherapie an. Da die TCM Körper, Geist und Emotionen ohnehin als Einheit betrachtet, ergänzen sich beide Verfahren aus meiner Sicht besonders gut: Die Craniosacraltherapie bringt über die Berührung eine unmittelbar beruhigende Wirkung auf den Körper mit ein, während die Gesprächstherapie Raum für die Reflexion des inneren Erlebens schafft. So kann ich Sie je nach Bedarf auf körperlicher und seelischer Ebene begleiten.

Ich biete folgende Verfahren der TCM an:

Gerne begleite ich Sie mit diesem vielseitigen Methodenschatz auf Ihrem Weg zu mehr Gleichgewicht und Wohlbefinden.

Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne, auch ein unverbindliches Erstgespräch ist möglich.

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