Chinesische Medizin zur Stärkung der Abwehrkräfte

Gerade in der kalten Jahreszeit sind wir anfällig für Erkältungen. Dann treten Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Niesen, Halskratzen und Frösteln auf. Deshalb ist es sinnvoll, den Körper im Herbst und Winter bestmöglich zu stärken um dadurch Erkältungen zu vermeiden oder diese abzuschwächen.
Die Chinesische Medizin ist über 2000 Jahre alt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man Begriffe wie „Viren“, „Bakterien“ oder „Immunsystem“ hier nicht findet. Stattdessen spricht man von „Qi“, das manchmal als „Lebenskraft“ übersetzt wird. Dieses Qi in unserem Körper, hat viele unterschiedliche Aufgaben und Funktionen. Das Abwehr-Qi (Wei-Qi) sorgt dafür, den Körper vor krankmachenden Einflüssen zu schützen und ist das, was wir in der westlichen Medizin am ehesten unter „Immunsystem“ verstehen. Wird dieses Qi durch Akupunktur oder Arzneimittelkräuter gestärkt, hat dies einen Einfluss auf unser Immunsystem und hilft das Gleichgewicht in unserem Körper zu erhalten und den Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen. Auch eine Kräftigung des Körpers z. B. nach einer anstrengenden Erkrankung, ist durch die Chinesische Medizin möglich.
Akupunktur und chinesische Arzneimittelkräuter können dabei helfen, gesund und vital durch den Winter zu kommen.
In einem Erstgespräch berate ich Sie ausführlich, wie Sie Ihre Grundkonstitution und Abwehrkräfte stärken können.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch auf der Website der AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin), bei der ich Mitglied bin.

Akupunktur in der Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft wird von jeder Frau sehr individuell empfunden. Während manche Frauen unter schwangerschaftsbedingten Beschwerden leiden, sind andere energievoll und haben keinerlei Einschränkungen.

Als Mutter von 2 Kindern habe ich selbst zwei schwierige Schwangerschaften durchlebt, in denen ich die positive Wirkung der Chinesichen Medizin am eigenen Leib erfahren durfte. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie sich schwangere Frauen fühlen und welche Ängste und Sorgen sie manchmal haben. Gerade deshalb liegt mir die Betreuung von Schwangeren sehr am Herzen.
Meist können gesundheitliche Probleme, die während der Schwangerschaft auftreten, mit Akupunktur und chinesischen Kräutern gut behandelt werden.

Jeder werdenden Mutter möchte ich zwei wichtige Akupunkturtermine in der 15. und 28.  Schwangerschaftswoche ans Herz legen. Hier empfiehlt die Chinesische Medizin eine Akupunktur, um die Konstitution des Babys zu stärken und die sogenannten fetalen Toxine auszuleiten.

Häufig kommen Frauen mit folgenden Themen in meine Praxis:

  • Schwangerschafsübelkeit und Erbrechen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Erkältungen – Nebenhöhlenentzündungen – Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Ischiasschmerzen
  • Sodbrennen
  • Wassereinlagerungen
  • Hämorrhoiden
  • Steißlage oder regelwidrige Schädellage
  • Karpaltunnelsyndrom

Bei Fragen sprechen Sie mich bitte an.

Geburtsvorbereitende Behandlung

Um den Körper der werdenden Mutter optimal auf die Geburt vorzubereiten, biete ich die geburtsvorbereitende Akupunktur ab der 36. Schwangerschaftswoche an. Hier lege ich viel Wert auf eine individuelle Betreuung bezüglich der Auswahl meiner Akupunkturpunkte und wähle diese je nach körperlicher Verfassung und Vorgeschichte meiner Patientinnen. 
Auch die Craniosacraltherapie ist für mich Bestandteil einer geburtsvorbereitenden Behandlung. Sanft und ohne Druck kann hier geprüft werden, ob es Strukturen im Körper gibt, die es für die bevorstehende Geburt noch zu lösen gilt, damit einer bestmöglichen Geburt nichts im Wege steht. Der zusätzlich entspannende und zugleich stärkende Effekt der Craniosacraltherapie gibt den Frauen Selbstvertrauen und viel Kraft für die bevorstehende Geburt.
Es lohnt sich außerdem, bereits vor der Geburt einmal über den Beckenboden zu sprechen. Denn wer bereits vor der Geburt weiß, wie sich ein vitaler und intakter Beckenboden anfühlt, und wie er sich richtig aktivieren lässt, der hat es nach der Geburt oft leichter, den Beckenboden wieder zu kräftigen.

Bei Fragen sprechen Sie mich bitte an.


Craniosacraltherapie

Bei der craniosacralen Therapie handelt es sich um eine sehr sanfte und behutsame Art der manuellen Körpertherapie. Ihre Wurzeln findet die craniosacrale Arbeit in der Ostheopathie. Seither hat sie sich als eigenständige Therapie weiterentwickelt. Sie kann sowohl bei einer Vielzahl von körperlichen Beschwerden als auch bei Beschwerden seelischer Natur wirksam sein. Die geschulten Hände eines Craniosacraltherapeuten erfühlen bei der Behandlung Verspannungen und Blockaden und lösen diese sanft auf. Zusätzlich werden die Selbsheilungskräfte des Körpers aktiviert. Über das Craniosacrale System ist der Kopf (Cranium) durch die Wirbelsäule mit dem Kreuzbein (Sacrum) verbunden. Innerhalb dieses Systems erfühlt der Behandler einen sanften Rhythmus, ähnlich einer Atembewegung, und arbeiten mit diesem Rythmus, der sich über den ganzen Körper erstreckt. Dies kann eine tiefe  Entspannung und eine Neuausrichtung der Körpersturkturen zu Folge haben.  Ich empfinde die craniosacrale Körpertherapie als eine wunderbare Möglichkeit für Körper, Geist und Seele, tiefe Ruhe und Entspannung zu erfahren und in einen Raum der Stille und des Wohlbefindens einzutauchen. Gerade für Säuglinge und Kinder ist diese schmerzfreie Art der Behandlung zu empfehlen. Meist reichen wenige Behandlungen aus, bis die Beschwerden behoben sind.